Kaiserschmarrn

Ab und an gibt es bei uns zum Mittagessen Kaiserschmarrn – passt ja auch gut zu unserem Namen. Ich habe dafür ein Rezept in einem alten Kochbuch gefunden, das ich allerdings noch ein bisschen modifiziert habe. Mir waren darin zu viele Eier und ich habe den Mehl-Anteil etwas erhöht, da meine Jungs immer so einen Hunger haben. Sehr gut finde ich an diesem Rezept auch, dass es nicht zu süß ist. Das Rezept entspricht so zwar nicht mehr ganz dem Original, aber uns und unseren kleinen Gästen schmeckt es immer ganz großartig.

Zutaten:

3 Eier, 50 g zerlassene Butter oder Margarine, 50 g Zucker, 300 g Mehl, 375 ml Milch, Rosinen, Apfelmus

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Die Eier trennen. Das Eigelb in eine große Rührschüssel und das Eiweiß in eine kleinere hohe Schüssel geben. (Einige Rezepte beginnen damit, erst Eigelb, Fett und Zucker zu verrühren, was aber bedeutet, dass ich danach die Rührer vom Mixer noch einmal abwaschen muss, da diese ja fettfrei sein müssen, um den Eischnee schlagen zu können, was ich total nervig und überflüssig finde.) Zu dem Eiweiß eine gute Prise Salz geben, dann wird es noch schöner steif, und dieses als erstes mit dem Mixer zu festem Eischnee schlagen. In die große Rührschüssel zu dem Eigelb den Zucker und die zerlassene Butter geben und alles mit dem Mixer gut verrühren. Margarine ist auch aus dem Kühlschrank meist weich genug und erwärme ich von daher nie. Dazu dann das Mehl geben und die Milch. Im Übrigen wiege ich die Milch auch ab und mache dafür nicht noch einen Messbecher schmutzig – 375 g Milch funktionieren genau so gut. Noch einmal gut verrühren. Kaiserschmarrn_2Kaiserschmarrn_3

Nun das Eiweiß noch dazu geben und vorsichtig unterheben, also den Mixer nur noch kurz auf kleinster Stufe laufen lassen oder einen Schneebesen nehmen, so dass ein fluffiger Teig entsteht.

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Etwas Margarine in eine große Pfanne geben und erhitzen. Eine etwas dickere Teigschicht in die Pfanne geben und durch leichtes Schwenken über den ganzen Boden verteilen. Jetzt die Rosinen darauf in der Menge nach Belieben verteilen – das machen unsere Jungs gerne selber. Der Vorteil ist, dass in jedem Kaiserschmarrn in etwa gleich viele Rosinen sind bzw. die Jungs selber entscheiden können, wieviele sie wollen, und diese auch recht gleichmäßig darauf verteilt sind. Zudem kann ich auch Kaiserschmarrn ohne Rosinen backen; wir hatten schon Kids zu Besuch, die Rosinen nicht mögen.

Kaiserschmarrn_5 Kaiserschmarrn_6Wenn die eine Seite goldgelb gebacken ist mit einem Pfannenwender wenden. Ich fange dann auch immer direkt mit dem auseinanderteilen des Kaiserschmarrn an, während die zweite Seite backt. Dazu nehme ich den Pfannenwender und zusätzlich z. B. einen Holzspatel. Dann noch mal ein bisschen in der Pfanne verrühren, dass alles gleichmäßig gebräunt ist.

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Auf Teller verteilen. Zum Servieren kann man noch etwas Puderzucker darüber stäuben, damit es hübscher aussieht. Wir verzichten darauf oft, weil es dadurch ja wieder süßer wird. Apfelmus dazu reichen und genießen.

Kaiserschmarrn

 

 

 

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